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Schlumberger Aktiengesellschaft
Heiligenstädter Straße 43
A-1190 Wien
Pressesprecher
Mag. Benedikt Zacherl
Schlumberger Wein-
und Sektkellerei GmbH
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PR-Betreuung
Dr. Martina Zowack
Zowack PR &
Communications
Tel. +43 676-304 71 12
Unternehmensgruppe Schlumberger im Geschäftsjahr 2008/2009 erfolgreich
10% Umsatzsteigerung auf 209 Mio. EUR im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz anspruchsvollem Umfeld
Wien, 9. Juli 2009. Der Umsatz der Schlumberger Unternehmensgruppe lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 208,8 Mio. EUR, im Vergleich zu 189,4 Mio. im Vorjahr. Die Unternehmensgruppe steigerte den Umsatz damit um über 10% und blickt in einem anspruchsvollen Wirtschaftsumfeld auf ein zufrieden stellendes Wirtschaftsjahr 2008/2009 zurück.
Die österreichische Wirtschaft konnte sich 2008 der globalen Wirtschaftsentwicklung nicht entziehen. Nach einem Wachstum von 3,4% 2006 und 3,1% 2007 betrug der Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) 2008 nur noch 1,8%. In diesem Wirtschaftsumfeld blickt Schlumberger auf ein zufrieden stellendes Wirtschaftsjahr zurück. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftete mit 236 Mitarbeitern im abgelaufenen Geschäftsjahr 208,8 Mio. EUR (VJ 189,4 Mio. EUR). Im Eigenmarkenbereich im Inland und vor allem im Export sowie auch bei den internationalen Vertriebsmarken des Hauses zeigt das Wirtschaftsjahr eine positive Entwicklung. Aufgrund langfristig getroffener Vertriebs- und Produktionsvereinbarungen sind die Umsätze und Erträge der Firma Freihof, nach der Veräußerung der Anteile im Geschäftsjahr 2006/2007, wieder Teil des Konzernabschlusses der Schlumberger Gruppe.
Das Betriebsergebnis weist ein positives Ergebnis von 2,1 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2008/2009 aus.
Damit liegt das Ergebnis bereinigt um den Einmaleffekt der Entkonsolidierung nach der Veräußerung der Freihof-Anteile knapp unter Vorjahresniveau (2,4 Mio. EUR), de facto betrug das Ergebnis im Vorjahr allerdings 4,3 Mio EUR. Dies ist - nach der Übernahme der gesamten Anteile an appelt - auf die erstmalige Konsolidierung der Verluste zu 100 Prozent und auf verstärkte, antizyklische Investitionen in die Marken, wie die Innovation Schlumberger Golden Dry oder der Relaunch von Goldeck zeigen, zurückzuführen.
Investition in Marken als Wachstumsmotor
Eduard Kranebitter, Vorstandsvorsitzender der Schlumberger AG, dazu: „Wir haben unsere ambitionierten Umsatzziele trotz des schwierigen Umfelds sogar noch übertroffen. Mit 208,8 Mio. EUR konnten wir den Umsatz gegenüber dem Vorjahr (189,4 Mio. EUR) um über 10 Prozent steigern und haben damit die ‚magische 200 Mio. Euro Grenze´ klar überschritten." Und weiter: „Gleichzeitig sind wir im bereinigten Betriebsergebnis knapp unter dem Vorjahr geblieben, da wir antizyklisch noch stärker in unsere Marken investieren. Qualitativ hochwertige Produkte, kreatives Marketing, verlässliche Logistik und ein offensives Verkaufsteam entscheiden über den Erfolg. Wachstum entspringt in erster Linie der eigenen Innovationskraft."
Umsatzwachstum 2008/2009 dank Eigenmarken und Innovationskraft
Die positive Entwicklung zeigt sich vor allem im Wachstum der eigenen Marken. Goldeck, Gurktaler und Rossbacher haben eine erfreuliche Entwicklung. Ein Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr bei Goldeck von 11%, Rossbacher von 5% und Gurktaler von 4% spricht für sich. Trotz der schwierigen Wirtschaftslage ist der Umsatz bei Schlumberger Sekt um 3% gewachsen, was vor allem auf die sehr gute Entwicklung im Export zurückzuführen ist.
Marke Schlumberger wächst
Marktführerschaft im Premiumsegment, höchste Qualitätsstandards, die Verwendung ausschließlich österreichischer Trauben und die Erzeugung nach der „Méthode Traditionnelle" sowie Produktinnovationen und Marketingaktivitäten auf höchstem internationalen Niveau haben Schlumberger zum Marktführer im Premiumsektbereich in Österreich gemacht. Die Marke Schlumberger verfügt in Österreich und darüber hinaus über einen hohen Bekanntheitsgrad. Nach dem durchschlagenden Erfolg von White Secco aus dem Jahr 2007 setzte man mit Golden Dry den Innovationskurs fort. Im Kalenderjahr 2008 ist Sekt lt. AC Nielsen im Lebensmitteleinzelhandel um 8,3% wertmäßig gewachsen. Die Marke Schlumberger konnte mit Sparkling, WHITE Secco sowie mit Golden Dry um 10,8% (Quelle AC Nielsen, Wert) - also stärker als der Markt - wachsen.
Im Gegenzug dazu sind auch die Marken des Hauses Schlumberger von einer allgemeinen Kaufzurückhaltung in der Gastronomie betroffen, die jedoch durch Wachstum im Lebensmitteleinzelhandel kompensiert wird. Marktgerechte Innovationen starker Marken und maßgeschneiderte Programme für die Gastronomen sind der Schlüssel zum Erfolg in diesem aktuell herausfordernden Absatzkanal.
Ungebremste Innovationskraft
Die Innovationskraft des Unternehmens bleibt nach den Erfolgen bei Schlumberger White Secco und Schlumberger Golden Dry ungebremst. Mit der Neuauflage der Marke Goldeck im Frühjahr 2009 als 100 Prozent Veltliner Sekt im Jugendstil Design und der Registrierung der Gastronomiemarke „Die Edle von Goldeck" als 250.000ste Marke in Österreich ist erneut ein Beweis für die Kreativität des Hauses Schlumberger erbracht worden.
Verkauf appelt
Umsatzrückgänge wurden im Segment Stillweine und bei appelt verzeichnet, die hauptverantwortlich für das rückläufige Betriebsergebnis sind. Nach der 100 Prozent Übernahme von appelt durch die Schlumberger Wein- und Sektkellerei mit Wirkung von 1. April 2008, wurde ein Konsolidierungskurs eingeschlagen, wodurch eine Trendumkehr bei den appelt Geschäftsergebnissen erzielt werden konnte. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verlangen mehr denn je eine Konzentration auf die geschäftlichen Kernkompetenzen.
Daher wurden seit längerem Gespräche über mögliche strategische Allianzen und Synergien mit den unterschiedlichen Marktteilnehmern geführt. Die Schlumberger Wein- und Sektkellerei GmbH hat sich nun dazu entschlossen, die appelt GmbH & Co KG - eine der führenden Vertriebsorganisationen für Markenartikel in Österreich - zu 100 Prozent zu verkaufen. Schlumberger konzentriert sich damit verstärkt auf seine Kernkompetenzen in den Bereichen Schaumwein- und Spirituosenproduktion, sowie den Vertrieb internationaler Getränkemarken. Man hat sich mit dem Mitbewerber Maresi auf eine Übernahme der Vertriebstochter appelt mit Wirkung vom 31. August 2009 - vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung - geeinigt.
Vermögens- und Kapitalstruktur: Schlumberger verfügt über eine solide Eigenmittelquote
Die Eigenmittel zum Bilanzstichtag 31. März 2009 betrugen 45,4 Mio. EUR nach 43,5 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2007/2008. Die Eigenmittelquote beträgt 38,8% (Vorjahr: 39,7%). Schlumberger verfügt damit über eine solide Eigenmittelausstattung.
Ausschüttungsquote: 10 Prozent - Dividendenrendite: 6 Prozent
Der Vorstand wird daher der Hauptversammlung am 9. September 2009 für das Geschäftsjahr 2008/2009 - wie im Vorjahr - eine Dividende von 0,73 EUR je Aktie vorschlagen. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 10% des Grundkapitals bzw. einer Dividendenrendite zum Bilanzstichtag von 4,3% auf die Stammaktie und 6,0% auf die Vorzugsaktie. Die Schlumberger Aktiengesellschaft weist über die letzten drei Jahre die konstanteste Performance aller an der Wiener Börse notierten Aktientitel auf. Dies unterstreicht einen Kernaspekt des Unternehmens: für Schlumberger ist langfristiges unternehmerisches Denken wichtiger als kurzfristige spekulative Gewinne.
„Wir leben in einer bewegten und sehr schnelllebigen Zeit. Dies bringt für viele Menschen Verunsicherung mit sich. Werteorientierung und langfristiges unternehmerisches Denken rücken gegenüber kurzfristigen spekulativen Gewinnen wieder in den Mittelpunkt. Wurde in der Vergangenheit von Anlegern kritisiert, dass unsere Eigenkapitalquote zu hoch sei, die Gewinnspanne hinter jener großer Konzerne liege oder die Dividende seit Jahren exakt gleich sei, so werden wir heute von vielen Unternehmen um unsere Eigenkapitalquote beneidet und die konstante Dividendenhöhe hebt sich positiv gegenüber zahlreichen anderen Börsetiteln ab." so Eduard Kranebitter.
Exportgeschäft entwickelt sich weiterhin positiv
Das Exportgeschäft entwickelt sich insgesamt mit einer Umsatzsteigerung von 26% sehr gut. Die Marke Schlumberger allein betrachtet verweist auf eine Umsatzsteigerung von beachtlichen 47%. Der Anteil des Exportes bei der Marke Schlumberger beträgt bereits über 26% - das bedeutet jede 4. Flasche Schlumberger Sekt geht von Wien ins Ausland. Auch beim Gurktaler Alpenkräuter beträgt der Exportanteil am Umsatz mittlerweile 15%.
„Diese positive Entwicklung im Export bestätigt uns, dass unsere Strategie aufgeht. Wir haben uns zum Ziel gesetzt auch weiterhin die Chancen im Export nachhaltig für weiteres Wachstum zu nützen." so Eduard Kranebitter.
Ausblick auf 2009/2010: Qualität besteht
Das aktuell herrschende schwierige wirtschaftliche Umfeld ist vor allem durch Unsicherheit geprägt. Konsumentenbefragungen zeigen, dass sich besonders in bewegten Zeiten nachhaltige Werte wie Qualität und Innovationskraft auch langfristig durchsetzen. Schlumberger sieht deshalb den Herausforderungen der Zukunft mit Zuversicht entgegen. Die Qualitäts-Philosophie des Hauses Schlumberger wird mit aller Konsequenz weiter betrieben. Mit der ausschließlichen Verwendung österreichischer Weine für die Sektmarken Schlumberger und Goldeck kann das Haus Schlumberger die zu 100 Prozent bestehende Herkunft seiner Sektspezialitäten garantieren. Darüber hinaus plant man den weiteren Ausbau des Weingeschäftes. So wird mit dem exklusiven Vertrieb von vier heimischen Winzern aus den großen Weinbauregionen Österreichs das Sortiment bei Mounier ab Juli 2009 komplettiert.
Schlumberger plant trotz der Wirtschaftslage für das Geschäftsjahr 2009/2010 eine stabile Geschäftsentwicklung. Das 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres zeigt bereits eine positive Umsatzentwicklung auf Vorjahresniveau. Schlumberger sieht deshalb die Geschäftsentwicklung für das laufende Wirtschaftsjahr zuversichtlich.
Eduard Kranebitter erklärt das so: „Verstärkte Investitionen in Marketing und Produktentwicklung, die Bearbeitung neuer Absatzkanäle, die Konzentration auf unsere Kernkompetenzen, die Nutzung der Exportchancen sowie der Ausbau des Weingeschäfts bilden gemeinsam mit einem professionellen Team die Säulen für den Erfolg von morgen." Und abschließend: „Schlumberger ist ein stabiles Unternehmen mit Tradition, Kontinuität und hohen Werten, das gleichzeitig ein Innovationsmotor in der Branche ist. Unsere Kunden und Anleger dürfen darauf vertrauen, dass wir auch in den stürmischen Zeiten einen erfolgreichen Kurs ‚steuern´ werden."
Über Schlumberger:
Die Schlumberger AG ist Österreichs traditionsreichster Sekt- und Weinhersteller und Marktführer im Bereich Premium-Sekt und Premium-Spirituosen. Robert Alwin Schlumberger gründete das Unternehmen 1842 und stellte damals als erster in Österreich Sekt nach der französischen Champagner-Methode her. 1973 stieg der Likörspezialist Underberg in den Konzern ein und brachte die Gesellschaft 1986 an die Börse. Das Geschäft unterteilt sich heute in die Bereiche Schaumwein, Spirituosen und internationale Weine. In der Schaumweinproduktion werden für die Marken Schlumberger und Goldeck seit jeher ausschließlich österreichische Premium-Trauben verarbeitet. Neben höchster Qualität setzt sich das Unternehmen die höchste Bekömmlichkeit seiner Sektmarken zum Ziel. Mit Rossbacher gehört darüber hinaus ein österreichischer Kräuterlikör-Spezialist und mit Gurktaler Alpenkräuter Österreichs größte Spirituosenmarke zum Unternehmen. Schlumberger beschäftigt rund 240 Mitarbeiter einschließlich seiner Töchter in Österreich, Deutschland und den Niederlanden.
Mehr Informationen erhalten Sie unter:
http://gruppe.schlumberger.at sowie unter der Telefonnummer +43/1/368 22 58-0
Presseinformation und Hintergrundinformationen:
- Presseinformation Schlumberger Bilanz Pressekonferenz 2009
- Hintergrundinformation Schlumberger - Sekt
- Hintergrundinformation Schlumberger - Spirituosen und Wein
- Hintergrundinformation Schlumberger - Beteiligungen