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Schlumberger Aktiengesellschaft

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Mag. Benedikt Zacherl
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Presseinformation vom: 07.07.2011

Unternehmensgruppe Schlumberger wächst 2010/2011 nachhaltig

Ergebnis- und Umsatzwachstum auf 219 Mio. EUR - Österreich Karte sticht - Hochriegl erfolgreich integriert

Wien, 7. Juli 2011. Die Schlumberger Unternehmensgruppe erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/2011 mit durchschnittlich 210 MitarbeiterInnen einen Umsatz von 218,9 Mio. EUR, im Vergleich zu 213,9 Mio. EUR im Vorjahr. Die Unternehmensgruppe steigerte ihren Umsatz damit um 2,4% und blickt auf ein zufrieden stellendes Wirtschaftsjahr 2010/2011 zurück. Schlumberger hat sich am Markt als Kategorieleader im Hinblick auf Absatz und Umsatz als „DAS Sekthaus Österreichs“ in dem sich die österreichischen Premium-Marken Schlumberger, Goldeck und Hochriegl vereinen – etabliert und erneut starke Innovationskraft bewiesen. Der Zukauf von Hochriegl wurde im vergangenen Jahr erfolgreich integriert. Darüber hinaus waren das klare Bekenntnis zu Österreich und die zunehmend starke Gastronomiekompetenz prägend.

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Starkes Ergebnisplus
Das Geschäftsjahr 2010/2011 zeigt einen deutlichen Anstieg des Betriebserfolgs (EBIT) von EUR 3,0 Mio im Geschäftsjahr 2009/2010 auf nunmehr EUR 4,5 Mio. Dieser starke Anstieg um 49,5% resultiert in erster Linie aus der Steigerung des Ergebnisses bei den österreichischen Gesellschaften, gestiegenen Umsätzen und Ertragskraft, dem Verkauf der Appelt KG sowie einem starken Anstieg bei der niederländischen Tochter Walraven|Sax und Umsatzsteigerungen und Kostensenkungen bei den deutschen Gesellschaften.

Umsatzsteigerung auf 219 Mio. EUR
Schlumberger blickt erneut auf ein zufrieden stellendes Wirtschaftsjahr zurück. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftete mit durchschnittlich 210 MitarbeiterInnen im abgelaufenen Geschäftsjahr 218,9 Mio. EUR (VJ 213,9 Mio. EUR). Der Anstieg resultiert aus der positiven Entwicklung aller Geschäftsfelder in Österreich, Deutschland und den Niederlanden.

Eduard Kranebitter, Vorstandsvorsitzender der Schlumberger AG, dazu: „Schlumberger hat nach einem guten Ergebnis im herausfordernden Wirtschaftsjahr 2009/2010 nun erneut Umsatz und Ergebnis gesteigert, darauf sind wir sehr stolz. Schlumberger wächst nachhaltig und stetig. Die Stärkung unserer Kernkompetenzen, Innovationsgeist und eine scharfe Positionierung unserer Marken sowie die Erschließung neuer Bereiche und Erweiterungen der Geschäftsfelder im Kernbereich Getränke waren dafür entscheidend. Darüber hinaus überzeugt Frau und Herrn Österreicher unser klares Bekenntnis zu Österreich, gerade in Zeiten, wo die Bedeutung der Herkunft für den Konsumenten immer wichtiger wird.“

Umsatzwachstum 2010/2011 dank Eigen-, Gruppen- und Prinzipalmarken
Insgesamt konnte ein Umsatzplus bei den Eigenmarken von rund 13% im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden. Die positive Entwicklung zeigt sich vor allem im Wachstum der eigenen Marken Schlumberger, Hochriegl und Gurktaler Alpenkräuter, bei Gruppenmarken beispielsweise durch Underberg sowie bei bedeutenden Prinzipalmarken.

Hochriegl erfolgreich integriert
Durch den Kauf der Hochriegl Sektkellerei im Oktober 2009 sind die Hochriegl Marken auf die Schlumberger Gruppe übergegangen. Das Geschäft mit der umsatzstärksten österreichischen Sektmarke wurde im Jahr 2010/2011 erstmals ganzjährig wirksam und trägt zu einem erfreulichen Geschäftszuwachs in diesem Bereich bei. Nach der erfolgreichen Integration der Marke und der Ausweitung der Produktionskapazitäten an den Standorten Bad Vöslau und Wien hat Hochriegl mit erfolgreichen Innovationen wie Blanc de Blancs und Rosé den Markt belebt. Dieser erfolgreiche Kurs wird auch im aktuellen Wirtschaftsjahr fortgesetzt.

Bekenntnis zu Österreich
Als „Sekthaus Österreich“ und verantwortungsvolles Unternehmen setzt Schlumberger bei seinen Eigenmarken auf österreichische Rohstoffe höchster Qualität und auf Lieferanten und Partnerbetriebe aus der Heimat. Im Unterschied zum internationalen Mitbewerb werden die Sektspezialitäten aus dem Hause Schlumberger wo immer dies möglich ist in ihrer gesamten Wertschöpfungskette in Österreich nach höchsten Qualitätskriterien hergestellt. Damit wird ein Beitrag zum Erhalt zahlreicher Arbeitsplätze etwa bei Winzer-, Glas-, Verpackungsmaterial- und Logistikpartnern in ganz Österreich geleistet und der Wirtschaftsstandort gestärkt. Die Wirtschafts-Initiative „Die österreichische Antwort“ und der „Tag des österreichischen Sekts“ wurden 2010 zur Kommunikation der Bedeutung dieses Themas ins Leben gerufen. Mit dem Tag des Österreichischen Sekts am 22. Oktober hat man gemeinsam mit anderen heimischen Sektherstellern ein wichtiges Zeichen für Bewusstseinsbildung bei Qualität, Vielfalt und Herkunft österreichischen Sekts, der keinen Vergleich mit internationalen Schaumweinen scheuen muss, gesetzt.

Kranebitter dazu: „Jede Sekunde wird in Österreich ein Glas Sekt aus dem Hause Schlumberger genossen oder würde man alle in Österreich pro Jahr konsumierten Gläser Sekt aus dem Hause Schlumberger stapeln, so ergäbe das umgelegt eine Entfernung von 7.175 km – was der Strecke von Wien nach Washington entspricht.“ Und weiter: „Diese beeindruckenden Zahlen bestätigen unseren Kurs: die „Österreich-Karte sticht“. Und das nicht nur zum Wohle des Genusses, sondern auch der Steuerkasse: Schlumberger führte im vergangenen Jahr über 24 Mio. EUR an Steuern ab.“

Vermögens- und Kapitalstruktur - Ausschüttungsquote
Die Eigenmittel zum Bilanzstichtag 31. März 2011 betrugen EUR 49,3 Mio. nach EUR 47,6 Mio. im Geschäftsjahr 2009/2010. Die Eigenmittelquote beträgt 34,6 % (Vorjahr: 34,4 %). Schlumberger verfügt damit weiterhin über eine solide Eigenmittelausstattung. Das gestiegene Eigenkapital resultiert im Wesentlichen aus dem gesteigerten Bilanzgewinn. Der Vorstand wird daher der Hauptversammlung am 7. September 2011 für das Geschäftsjahr 2010/2011 - wie im Vorjahr - eine Dividende von 0,73 EUR je Aktie vorschlagen. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 10% des Grundkapitals bzw. einer Dividendenrendite zum Bilanzstichtag von 3,5% auf die Stammaktie und 4,4% auf die Vorzugsaktie. Damit ist Schlumberger unter den Top Ten der börsenotierten österreichischen Unternehmen und liegt teilweise klar besser als zahlreiche namhafte österreichische und internationale Unternehmen.

Exportgeschäft entwickelt sich hervorragend
Das Exportgeschäft entwickelt sich weiterhin mit einer Umsatzsteigerung von 33,5% hervorragend. Die Marke Schlumberger allein betrachtet verweist auf eine Umsatzsteigerung von beachtlichen 36%. Der Anteil des Exportes bei der Marke Schlumberger beträgt mittlerweile rund 35% – das bedeutet jede 3. Flasche Schlumberger Sekt geht von Wien ins Ausland. Weitere Potenziale im Export der Marke Schlumberger liegen in den angrenzenden östlichen Nachbarländern, diese Chancen wird man nutzen, um die Internationalisierung in den kommenden Jahren weiter zu forcieren. Ein strategischer Fokus für das künftige Wachstum des Unternehmens liegt im Export wie auch bei den internationalen Beteiligungen. Hier blickt man im abgelaufenen Jahr gerade in Deutschland mit plus 26%, den Niederlanden und mit einem verdreifachten Exportgeschäft in die Schweiz auf hervorragende Entwicklungen zurück.

Ausblick auf 2011/2012: Chancen durch Qualität, Innovationskraft und Kernkompetenzen
Schlumberger geht im laufenden Geschäftsjahr von einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld aus, vor allem was die Situation an den Rohstoffmärkten betrifft. Das Thema Weinpreise wird auch in diesem Jahr von zentraler Bedeutung sein, eine Beruhigung bei der Ernte 2011 ist nicht zu erwarten. Als traditionsreiches Unternehmen, das sich seiner Verantwortung bewusst ist, sieht man hier jedoch auch die Chancen, die sich durch nachhaltige Werte wie Qualität und Innovationskraft langfristig ergeben werden.

Schlumberger sieht dem laufenden Wirtschaftsjahr mit Zuversicht entgegen und plant für das Geschäftsjahr 2011/2012 ein wertmäßiges Wachstum mit einer gesteigerten Ertragskraft des Unternehmens. Das 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres liegt auf Plan.

Auch im laufenden Wirtschaftsjahr 2011/2012 bleibt die Innovationskraft von Schlumberger ungebrochen: so brachte man im Mai 2011 die absolute Marktneuheit Hochriegl Frizzante acht auf den Markt, ein voll im Trend liegendes junges und dynamisches Produkt, das mit seinem reduzierten Alkoholgehalt eine Bereicherung des Schaumweinmarktes darstellt. Im Juni 2011 folgt mit Schlumberger Rosé Secco die Innovation des Jahres der Marke Schlumberger, eine fruchtig-frische, prickelnde Kreation aus österreichischen Pinot Noir-Trauben.

Eduard Kranebitter dazu: „Wir verstehen uns nicht nur als Produzent, der Marken zum Konsumenten bringt, sondern als Innovationsmotor, der Märkte zum Wachsen bringt und weiter entwickelt. Eine Kernaufgabe im laufenden Jahr wird es daher sein, den Bereich Sekt in der Kategorie aufzuwerten und die Bedeutung und Vielfalt des Produktes Österreichischer Sekt aufzuzeigen.“ Und abschließend: „Schlumberger ist ein stabiles und kontinuierlich wachsendes Unternehmen, das seinen Unternehmenswert nachhaltig steigert. Die Konzentration auf unsere Kernkompetenzen, das klare Bekenntnis zu Österreich sowie die erfolgreiche Verbindung von Tradition und Innovation werden dies auch für die Zukunft gewährleisten.“

Über Schlumberger:
Schlumberger ist Österreichs traditionsreichste Wein- und Sektkellerei. Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich Premium-Sekt und Premium-Spirituosen. Robert Alwin Schlumberger gründete das Unternehmen 1842 und stellte damals als erster in Österreich Sekt nach der französischen Champagner-Methode her. 1973 erwarb die österreichische Underberg Gesellschaft mit Sitz in Wien Auhof die Schlumberger Wein- und Sektkellerei und brachte die Gesellschaft 1986 an die Börse. Das Geschäft umfasst heute die Bereiche Schaumweine, Spirituosen, Weine und Alkoholfreie Getränke. In der Schaumweinproduktion werden für die Marken des Hauses Schlumberger seit jeher österreichische Premium-Trauben verarbeitet. 2009 wurde die Hochriegl Sektkellerei übernommen. Damit bündelt sich bei Schlumberger umfangreiches, österreichisches Sekt Know-how. Neben höchster Qualität setzt sich das Unternehmen die höchste Bekömmlichkeit seiner Sektmarken zum Ziel. Mit Rossbacher gehört darüber hinaus ein österreichischer Kräuterlikör-Spezialist und mit Gurktaler Alpenkräuter eine der größten Spirituosenmarken Österreichs zum Unternehmen. Schlumberger beschäftigt durchschnittlich rund 210 Mitarbeiter einschließlich seiner Töchter in Österreich, Deutschland und den Niederlanden. Mehr Informationen erhalten Sie unter: http://gruppe.schlumberger.at sowie unter der Telefonnummer +43/1/368 22 58-0


Presseinformation:

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