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Schlumberger Aktiengesellschaft

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Mag. Benedikt Zacherl
Schlumberger Wein-
und Sektkellerei GmbH
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Dr. Martina Zowack
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martina.zowack@zowack.com
Presseinformation vom: 08.07.2010

Unternehmensgruppe Schlumberger im Geschäftsjahr 2009/2010 erfolgreich

Historisches Jahr bringt - trotz schwierigem Umfeld - Umsatzsteigerung auf 214 Mio. EUR

Wien, 8. Juli 2010. Die Schlumberger Unternehmensgruppe erzielte im abge¬laufenen Geschäftsjahr 2009/2010 mit durchschnittlich 221 MitarbeiterInnen einen Umsatz von 213,9 Mio. EUR, im Vergleich zu 208,8 Mio. im Vorjahr. Die Unternehmensgruppe steigerte ihren Umsatz damit um 2,4% und blickt in einem höchst anspruchsvollen Wirtschaftsumfeld auf ein zufrieden stellendes Wirtschaftsjahr 2009/2010 zurück. Darüber hinaus wurde mit dem Kauf von Hochriegl eine seit langem bestehende Vision umgesetzt: Schlumberger wurde zum „Sekthaus Österreich", in dem sich mit den Premium-Marken Schlumberger, Goldeck und Hochriegl umfangreiches Sekt Know-how aus Österreich bündelt.

Starkes Ergebnisplus
Das Geschäftsjahr 2009/2010 zeigt einen deutlichen Anstieg des Betriebserfolgs (EBIT) von EUR 2,1 Mio. im Geschäftsjahr 2008/2009 auf nunmehr EUR 3,0 Mio. Dieser starke Anstieg resultiert in erster Linie aus der Steigerung des Ergebnisses bei den österreichischen Gesellschaften sowie einem starken Anstieg bei der niederländischen Tochter Walraven|Sax. Auch der Verkauf der Vertriebstochter Appelt hat das Ergebnis positiv beeinflusst.

Umsatzsteigerung auf 214 Mio. EUR
In einem herausfordernden Wirtschaftsumfeld blickt Schlumberger auf ein zufrieden stellendes Wirtschaftsjahr zurück. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftete mit durchschnittlich 221 MitarbeiterInnen im abge¬laufenen Geschäftsjahr 213,9 Mio. EUR (VJ 208,8 Mio. EUR). Die Umsätze der Vertriebstochter Appelt, die an Maresi Austria verkauft wurde, fehlen ab dem 1. September 2009 - im Vorjahr wurden von September 2008 bis Ende März 2009 rund EUR 11 Mio. umgesetzt. Hochriegl wurde ab Anfang November 2009 von Top Spirit ausgeliefert und fakturiert. In Summe konnte der Wegfall von Appelt - auch durch Steigerungen bei der niederländischen Tochter Walraven|Sax - mehr als kompensiert werden.

Eduard Kranebitter, Vorstandsvorsitzender der Schlumberger AG, dazu: „Schlumberger hat in einem Jahr mit einer mehr als turbulenten und herausfordernden Wirtschaftssituation seinen Umsatz gesteigert, darauf sind wir stolz. Die Strategie uns in dieser schwierigen Phase auf unsere Kernkompetenzen zu konzentrieren und diese weiter auszubauen sowie entgegen dem Wirtschaftsverlauf zu agieren und zu investieren, hat sich bezahlt gemacht."

Umsatzwachstum 2009/2010 dank Eigen-, Gruppen- und Prinzipalmarken
Insgesamt konnte ein Umsatzplus bei den Eigenmarken von rund 9% im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden. Die positive Entwicklung zeigt sich vor allem im Wachstum der eigenen Marken Hochriegl und Goldeck, bei den Gruppenmarken Underberg und Asbach und bedeutender Prinzipalmarken.
Trotz der schwierigen Wirtschaftslage war der Umsatz bei Schlumberger Sekt, Gurktaler und Rossbacher stabil. Umsatzrückgänge wurden bei Champagner, einzelnen Prämium Spirituosenmarken und bei Stillweinen verzeichnet.

Kauf von Hochriegl - Sekthaus Österreich
Durch den Abschluss des kartellrechtlichen Verfahrens im Oktober 2009 wurde der Kauf von 100% der Geschäftsanteile der Hochriegl Wein- und Sektkellerei GmbH durch Schlumberger genehmigt. Damit sind die Hochriegl Marken auf die Schlumberger Gruppe übergegangen. Hochriegl steht für Wiener Sekttradition mit Charme. Diese 120 Jahre alte, traditionsreiche Wiener Marke ist die absatzstärkste Sektmarke Österreichs. Im Hause Schlumberger bündelt sich somit als „Sekthaus Österreich" umfangreiches Sekt Know-how und die Premium-Marken Schlumberger, Goldeck und Hochriegl aus Österreich.

„Die Schlumberger AG hat damit einen wichtigen Beitrag zur Absicherung des Sektstandortes Österreich, aber auch zur Sicherung der Lebensgrundlage vieler österreichischer Weinbauern und Zulieferbetriebe geleistet. Darüber hinaus bedeutet diese Akquisition eine Steigerung des Unternehmenswertes der Schlumberger AG, " so Eduard Kranebitter.

Wirtschafts-Initiative „Die österreichische Antwort"
Als „Sekthaus Österreich" steht Schlumberger für ein klares Bekenntnis zu österreichischer Qualität bei den Rohstoffen, zu österreichischer Herkunft der Trauben und für die Erhaltung der Wertschöpfung insgesamt in Österreich. Daher hat man im Juni 2010 die Wirtschafts-Initiative „Die österreichische Antwort" ins Leben gerufen. Die Initiative stellt die Bedeutung der Wertschöpfung sowie Qualitätsprodukte aus Österreich und damit die Erhaltung des Wohlstandes ins Zentrum. 2010 werden zahlreiche Maßnahmen im Rahmen der Initiative gesetzt, die auch andere österreichische Unternehmen zur Teilnahme aufruft. Unterstützt wird die Initiative von BM DI Nikolaus Berlakovich und Dr. Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich.

Schlumberger bekennt sich bei seinen Eigenmarken 100 Prozent zu Österreich. Das bedeutet Österreich als Wirtschafts- und Produktionsstandort, Erhaltung und umfassende Investitionen in die österreichischen Standorte sowie die Förderung österreichischer Wein- und Landwirtschaft. Darüber hinaus bekennt man sich zu starken Marken aus Österreich und damit zu Ursprung, Herkunft und Qualität. 100 Prozent-Österreich bedeutet bei Schlumberger 100 Prozent österreichische Rohstoffe, Regionalität sowie Lieferanten und Partner.

Jedes Unternehmen trägt Verantwortung für Wirtschaft und Wohlstand unseres Landes, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wo es an Wirtschaftswachstum fehlt. Schlumberger ist sich dieser gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Eduard Kranebitter, Vorstandsvorsitzender der Schlumberger AG, über die Beweggründe für die Initiative: „Im Unterschied zum internationalen Mitbewerb werden die eigenen Marken von Schlumberger, ob Sekt oder Kräuterspirituosen, in ihrer gesamten Wertschöpfungskette in Österreich nach höchsten Qualitätskriterien hergestellt und sichern zahlreiche Arbeitsplätze etwa bei Winzer-, Glas-, Verpackungs- oder Logistikpartnern in ganz Österreich." Und weiter: „Genauso stolz wie die Österreicher auf in der Heimat produzierte Produkte sind, können auch Unternehmen darauf stolz sein, wenn sie solche Erzeugnisse anbieten und damit wesentlich zur Wertschöpfung im Land beitragen." Die neue Initiative zielt genau darauf ab und wird den Konsumenten informieren sowie andere 100 Prozent-Österreich-Unternehmen zu mehr Selbstbewusstsein aufrufen.

Vermögens- und Kapitalstruktur - Ausschüttungsquote
Die Eigenmittel zum Bilanzstichtag 31. März 2010 betrugen EUR 47,6 Mio. nach EUR 45,4 Mio. im Geschäftsjahr 2008/2009. Die Eigenmittelquote beträgt 34,4 % (Vorjahr: 38,7 %). Schlumberger verfügt damit weiterhin über eine solide Eigenmittelausstattung.

Der Vorstand wird daher der Hauptversammlung am 8. September 2010 für das Geschäftsjahr 2009/2010 - wie im Vorjahr - eine Dividende von 0,73 EUR je Aktie vorschlagen. Das entspricht einer Ausschüttungs¬quote von rund 10% des Grundkapitals bzw. einer Dividendenrendite zum Bilanzstichtag von 3,7% auf die Stammaktie und 4,6% auf die Vorzugsaktie. Damit liegt Schlumberger teilweise klar besser als zahlreiche namhafte österreichische und internationale Unternehmen.

Exportgeschäft entwickelt sich weiterhin positiv
Das Exportgeschäft entwickelt sich weiterhin mit einer Umsatzsteigerung von 15,4% sehr positiv. Die Marke Schlumberger allein betrachtet verweist auf eine Umsatzsteigerung von 17,7%. Der Anteil des Exportes bei der Marke Schlumberger beträgt bereits über 30% - das bedeutet nahezu jede 3. Flasche Schlumberger Sekt geht von Wien ins Ausland. Die Ausweitung dieses strategisch wichtigen Geschäftsbereichs wird auch für das künftige Wachstum eine wichtige Rolle spielen. Länder wie die Schweiz, Russland, die Niederlande und das weltweite Travel Value Geschäft entwickelten sich besonders erfreulich.

Ausblick auf 2010/2011: Chancen durch Qualität und Innovationskraft
Schlumberger geht auch im laufenden Geschäftsjahr von einem weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld aus. Gleichzeitig bietet die Tatsache, dass sich gerade jetzt nachhaltige Werte wie Qualität und Innovationskraft langfristig durchsetzen werden, große Chancen.

Schlumberger sieht deshalb den derzeit herrschenden Herausforderungen mit Zuversicht entgegen und plant trotz der Wirtschaftslage für das Geschäftsjahr 2010/2011 ein wertmäßiges Wachstum mit einer gesteigerten Ertragskraft des Unternehmens. Das 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres zeigt bereits eine positive Umsatzentwicklung auf Vorjahresniveau.

Eduard Kranebitter dazu: „Wie im abgelaufenen Wirtschaftsjahr gilt es auch weiterhin die Zukunft des Unternehmens aktiv zu gestalten und eigeninitiativ Krisen in Chancen umzuwandeln. Die Konzentration auf unsere Kernkompetenzen, das klare Bekenntnis zu Österreich, die umfassenden Marketing- und Verkaufsaktivitäten so wie die erfolgreiche Verbindung von Tradition und Innovation werden uns auch in Zukunft helfen, die erwartete Ertragskraft und die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts von Schlumberger zu sichern.

Über Schlumberger:
Schlumberger ist Österreichs traditionsreichste Wein- und Sektkellerei. Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich Premium-Sekt und Premium-Spirituosen. Robert Alwin Schlumberger gründete das Unternehmen 1842 und stellte damals als erster in Österreich Sekt nach der französischen Champagner-Methode her. 1973 erwarb die österreichische Underberg Gesellschaft mit Sitz in Wien Auhof die Schlumberger Wein- und Sektkellerei und brachte die Gesellschaft 1986 an die Börse. Das Geschäft unterteilt sich heute in die Bereiche Schaumwein, Spirituosen und Weine. In der Schaumweinproduktion werden für die Marken des Hauses Schlumberger seit jeher ausschließlich österreichische Premium-Trauben verarbeitet. 2009 wurde die Marke Hochriegl übernommen. Damit bündelt sich bei Schlumberger umfangreiches, österreichisches Sekt Know-how. Neben höchster Qualität setzt sich das Unternehmen die höchste Bekömmlichkeit seiner Sektmarken zum Ziel. Mit Rossbacher gehört darüber hinaus ein österreichischer Kräuterlikör-Spezialist und mit Gurktaler Alpenkräuter Österreichs größte Spirituosenmarke zum Unternehmen. Schlumberger beschäftigt durchschnittlich rund 221 Mitarbeiter einschließlich seiner Töchter in Österreich, Deutschland und den Niederlanden.

Mehr Informationen erhalten Sie unter:
www.schlumberger.at sowie unter der Telefonnummer +43/1/368 22 58-0

Presseinformation:

Bildmaterial zu dieser Presseinformation
Schlumberger Vorstandsvorsitzender Eduard Kranebitter Vorschau Download(8 MB)
Schlumberger Vorstand Herbert Jagersberger, Eduard Kranebitter und Wolfgang Spiller (vrnl) stoßen auf das gute Ergebnis an. Vorschau Download(5 MB)
Sparkling im Kühler Vorschau Download(2 MB)
Sekthaus Österreich Vorschau Download(3 MB)