22. OKTOBER TAG DES ÖSTERREICHISCHEN SEKTS - AUF DIE HERKUNFT KOMMT ES AN

Zahlreiche Maßnahmen sollen Bewusstsein für heimische Qualität und österreichischen Sekt wecken

Wien, 07. Oktober 2010

Am 22. Oktober findet erstmals der „Tag des Österreichischen Sekts" mit zahlreichen Aktivitäten statt. Die von den österreichischen Sekthäusern Goldeck, Hochriegl und Schlumberger ins Leben gerufene Initiative wird gemeinsam mit den Partnern Bründlmayer, Inführ, Kattus, Steininger und Szigeti getragen und von Bundesminister DI Nikolaus Berlakovich und Wirtschaftskammer Präsident Dr. Christoph Leitl sowie zahlreichen Unternehmen des heimischen Handels und der Gastronomie unterstützt. Knapp zwei Wochen vor dem „Tag des Österreichischen Sekts" wurden die geplanten Maßnahmen präsentiert, die wirtschaftliche Bedeutung österreichischen Sekts aufgezeigt und das Ziel vorgestellt, das man mit diesem Tag im Hinblick auf das öffentliche Bewusstsein erreichen will: nämlich die Bedeutung, die Qualität und die Vielfalt österreichischen Sekts aufzuzeigen und - genauso wie bei Wein - den Stolz dafür zu wecken.


Die wichtigsten Kaufentscheidungskriterien für den Konsumenten sind wie Studien belegen österreichische Herkunft und Qualität so wie die klare Kennzeichnung dieser Herkunft (RollAMA Motivanalyse, Studie Johannes Kepler Universität Linz 2009). Österreich kann mit Recht auf seine heimischen, hochwertigen Rohstoffe und Produkte stolz sein. Dazu zählt - genauso wie österreichischer Wein - auch der heimische Sekt.

 

Sekt aus Österreich. Österreichischer Sekt besteht zu 100% aus heimischen Trauben. Die bewusste Entscheidung für 100% Österreich - auch in Jahren wie heuer mit stark steigenden Preisen für heimische Trauben - unterstützt zahlreiche österreichische Winzer und die oft klein strukturierte Landwirtschaft. Durch das Bekenntnis zu österreichischen Rohstoffen, österreichischen Lieferanten, österreichischen Dienstleistern und zum Produktionsstandort Österreich leisten österreichische Sektkellereien einen wichtigen Beitrag zum Volkseinkommen, da die Wertschöpfung zu 100% in Österreich stattfindet. Die kurzen Transportwege der Rohstoffe, Verpackungsmaterialien und des fertigen Produktes innerhalb des Landes schonen Klima und Umwelt. Von der Traube bis zum versandfertigen Produkt gelten strenge Qualitätsvorschriften. Diese Qualität schmeckt man in den hochwertigen Produkten aus Österreichs Sektkellereien.

 

Der Sektmarkt. Im Jahr 2009 wurden in Gastronomie und Handel insgesamt 28,4 Millionen Liter Schaumwein (Sekt, Champagner, Frizzante) verkauft: davon 16,4 Millionen Liter Sekt, 11,1 Millionen Liter Frizzante/Prosecco und 0,9 Millionen Liter Champagner*. Im Kalenderjahr 2009 ist Sekt lt. AC Nielsen im Lebensmitteleinzelhandel um 9,2% mengenmäßig und 8,4% wertmäßig gewachsen. Die Bedeutung der österreichischen Sektkellereien wird auch deutlich, wenn man die rund 800 Winzerfamilien und geschätzte 5000 Hektar Rebfläche - das sind 10% der gesamten österreichischen Rebfläche - betrachtet, die für die Herstellung des heimischen Sekts benötigt werden.
 

Insgesamt bedeutet dies einen Anteil der österreichischen Sekte am Gesamtsektmarkt Österreichs von etwa 48%. Betrachtet man den gesamten Schaumweinmarkt so sinkt der Marktanteil des österreichischen Sekts auf rund 28%. Im Vergleich dazu liegt bei Wein der Marktanteil österreichischer Produkte in der Gastronomie bei 85%.

 

„Österreich hat hervorragende Weinbaugebiete, WinzerInnen und international anerkannte Weine. Noch stärker als bisher müssen wir bei GastronomInnen und KonsumentInnen ins Bewusstsein rufen, dass wir genauso hervorragende österreichische Sekte mit eigener Identität und Stil haben." so Eduard Kranebitter, Vorstandsvorsitzender der Schlumberger AG und Initiator des „Tag des Österreichischen Sekts". Und weiter: „Eine negative Handelsbilanz bei Schaumwein, also weit mehr Importe ausländischen Schaumweines als Exporte österreichischer Produkte ins Ausland**, zeigt leider dass hierfür noch Einiges zu tun ist. Während dies bei Wein genau gegenteilig ist und es als selbstverständlich angesehen wird, dass in der Gastronomie zu 85 Prozent auf heimische Produkte zurückgegriffen wird, trifft dies auf Sekt noch nicht zu. Mit dem Tag des Österreichischen Sekts wollen wir dies ändern und den ÖsterreicherInnen heimischen Sekt, dessen Qualität und Vielfalt näher bringen."

 

Trends am Sektmarkt. Der typische Sektgenießer von heute lässt sich als modern, eher extrovertiert, aufgeschlossen und umgänglich charakterisieren. Sekt ist ein Genuss für Frauen und Männer, jung und alt***. Wenn auch die Weihnachts- und Silvesterzeit die Hochsaison für Sekt ist, so wird er mittlerweile das ganze Jahr über zu diversen Anlässen und im Alltag konsumiert. Die Verwendungsanlässe sind zahlreich - vom klassischen Aperitif über weiße Feste im Sommer, die Sektbegleitung zum feierlichen Abendessen oder in der In-Disco bis zum gemütlichen Beisammensein mit Freunden daheim. Die Trends gehen unter anderen zu reinsortigen Sektspezialitäten wie beispielsweise Grüner Veltliner-Sekte, zu hochwertigen Produkten und Winzersekten. Bereits seit mehreren Jahren liegt Rosé-Sekt in Österreich und international im Trend. Auch der Genuss von Sekt beispielsweise im Longdrink-Glas auf Eis oder als Premium-Zutat für zahlreiche trendige Drinks liegt im Trend der Zeit. Drinks wie Aperol Sprizz, Strawberry Rosé, Sparkling Russian oder Bellini Bianco sind mittlerweile von vielen Getränkekarten nicht mehr weg zu denken. Ebenso gut wie für Drinks und als Speisenbegleiter eignet sich Sekt auch als Zutat beim Kochen unterschiedlichster kulinarischer Köstlichkeiten.

 

Erlebnisreise am 22. Oktober. Verschiedene Aktivitäten laden am 22. Oktober zu einer Erlebnisreise durch die überraschende Vielfalt dieses prickelnden heimischen Spitzenproduktes ein. Gezeigt wird, dass ein gutes Glas Sekt nicht nur zu besonderen Anlässen genossen werden kann und für jeden Geschmack etwas dabei ist. Bei einem gemeinsamen Sektstand aller Partner zwischen 16 und 21 Uhr am Michaelerplatz in Wien werden Prominente wie Karl und Martina Hohenlohe, Heinz Hanner, Oliver Stamm, Andrea Buday und Maria Lahr Sekt für einen guten Zweck ausschenken. Die Einnahmen werden jener fünfköpfigen niederösterreichischen Winzerfamilie gespendet, die unlängst auf tragische Weise ihren Vater bei einem Unfall mit der Weinpresse verloren hat. Die Partner des Tages des Österreichischen Sekts bieten einen „Tag der offenen Türe" in ihren Sektkellereien und laden auf ein gratis Glas Sekt ein. Unter anderen gibt es für diesen Tag auch Kooperationen mit österreichischen Betrieben und Anbietern, wie beispielsweise mit zahlreichen BÖG Betrieben (Beste Österreichische Gastlichkeit), mit den Casinos Austria, dem Wiener Burgtheater und Fleurop. „Wir laden alle SektliebhaberInnen und jene, die es noch werden wollen, unter dem Motto ‚Bewusst Österreichischer Sekt für viele Anlässe' am 22. Oktober zu einer Erlebnisreise durch die Vielfalt unserer prickelnden heimischen Spitzenprodukte ein." so die Partner der Initiative.

 

Weitere Informationen zum Tag des Österreichischen Sektes finden Sie unterwww.tagdesösterreichischensekts.at

 

* Berechnung aus Daten von AC Nielsen, IWSR und Angaben des Sektverbandes.
** Negative Handelsbilanz bei Schaumwein: 2009 Import: 52,1 Mio. Euro, Export: 4,7 Mio. Euro. (lt. Statistik Austria/WKO)
*** Quelle: Marktforschungsstudie Markt-Marken-Kunden-Monitor MarkMetrics 2010



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Bildmaterial zu dieser Meldung

Fotocredit by Schlumberger

Das Logo für den „Tag des Österreichischen Sekts“

Schlumberger Sparkling im Kühler

Sekt zu 100% aus Österreich

Peter Szigeti/Gebrüder Szigeti, Eduard Kranebitter/Schlumberger Wein- und Sektkellerei, Karl Steininger/Weingut Steininger, Dr. Ernst Polsterer-Kattus/Johann Kattus, Willi Bründlmayer/Bründlmayer, Thomas Schlatte/Sektkellerei Inführ